AKTION E-PENDLER

Die INSELWERKE eG beteiligt sich als einziges Unternehmen in Vorpommern an der Aktion ePendler. Bei der Aktion werden vom 28.8. bis 4.9.2015 Elektroautos kostenlos an Pendler in M-V verliehen.

E-Pendler-Aktion

Schlüsselübergabe für das E-Auto der Inselwerke eG am 28. August 2015

 

Zeitungsartikel des freien Journalisten Dietmar Pühler, 1.9.2015 im Lokalteil Usedom/Peene der OstseeZeitung.

                                                                                                                                                                                                    

Usedomerin testet E-Mobil eine Woche lang zum Pendeln

Insel Usedom (dp). Tausche Opel Tigra Cabrio gegen Mitsubishi i-Miev. Ulrike Berger aus der Stadt Usedom lässt jetzt eine Woche lang ihr schickes Cabrio stehen und fährt stattdessen mit einem Elektromobil zur Arbeit. Die 34-Jährige nimmt an der landesweiten Aktion „ePendler – elektromobil in Mecklenburg-Vorpommern“ teil. Hierfür hatten sich insgesamt 1.200 Pendler und Fahrgemeinschaften beworben, allerdings können nur 34 Pendler tatsächlich mitmachen. Bedingung für die Teilnahme ist, dass der tägliche Weg zur Arbeit mindestens zwanzig Kilometer beträgt.

Das ist bei der Mitarbeiterin der Loddiner Kurverwaltung der Fall. Ulrike Berger ist gespannt, wie sich das E-Mobil im Alltag bewährt. Sie hat von der Aktion über einen regionalen Rundfunksender erfahren und sich beworben. „Ich finde, es wird viel auf der Insel von Entschleunigung gesprochen“, da passe es ganz gut, auf alternative Antriebe zu setzen, durch die die Insel „weniger mit Feinstaub, Schadstoffen und Lärm belastet“ werden, so ihre Meinung.

Ulrike Berger nutzt das Fahrzeug von Frank Haney von den Inselwerken eG, die wiederum Partner der „ePendler“-Aktion sind. Der Mitsubishi i-Miev hat zwei Lademöglichkeiten, eine für normale Aufladung in vier Stunden an jeder gängigen Steckdose und eine Schnell-Ladevorrichtung, mit der an Schnellladestationen ein Ladezustand von 80 Prozent in 30 Minuten erreicht wird.

Die junge Usedomerin hat sich schon kundig gemacht. So weiß sie, dass in Heringsdorf am Hotel Ostseeblick eine kostenlose Ladestation ist, die sie im Laufe der Woche testen wird. „Ich bin eine Inselfahrerin“, verrät sie, da sei es kein Problem, dass der vollgeladene i-Miev nur eine Reichweite von ca. 130 Kilometern hat.

Neugierig auf das elektrogetriebe Fahrzeug setzte sich Ulrike Berger nach vorheriger Einweisung ans Steuer und entschwand lautlos. Bereits vollends überzeugt von der innovativen Technologie ist der Besitzer des Autos. Frank Haney schätzt seine Kosten auf nur 4 Euro pro 100 Kilometer und das ohne die Umwelt mit Schadstoffen zu belasten. Wie er mitteilte, ist das weiß-grüne Fahrzeug mit der Inselwerke-Aufschrift das einzige in Vorpommern, das für die ePendler-Aktion genutzt wird. Das Gros von 30 Fahrzeugen startete gestern medienwirksam vor dem Schweriner Schloss in die Aktionswoche.

 


 

Aus Sicht der BürgerEnergiegenossenschaft sind Pendler die ersten, für die sich die Elektromobilität auf der Straße  auch finanziell lohnen könnte. Gründe hierfür sind:

  • jeden Tag gleiche Strecke (wenig Ladepunkte notwendig)
  • im Jahresschnitt hohe Anzahl an Kilometern (geringe „Spritkosten“ machen den höheren Anschaffungspreis wett)

 

Des Weiteren bieten Elektroautos insbesondere Vorteile:

  • Umweltschutz, wenn sie mit Ökostrom betankt werden
  • Kompfort, da sie extrem einfach zu bedienen sind (keine Schaltung, schnelle Beschleunigung)
  • sauber, keine gesundheitsschädlichen Abgase
  • leise

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